Werte Leser, mit Der Fährtenleser 8 haben wir eine neue Rubrik in das Heft eingeführt. Diese Rubrik im Fährtenleser soll einen Bereich bieten, der...
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Der Twilight-Line Verlag ist ein spezialisierter Themenbuch-Fachverlag.
Liebe Leserinnen und Leser,
wir haben ja bereits mehrfach auf unser eBook-Programm aufmerksam gemacht, welches für den eBook-Reader Kindle von Amazon
erhältlich ist. Zwar besitzen eBooks in Deutschland bislang einen eher nebensächlichen Markt und der große Durchbruch bei den Lesern ist noch nicht gekommen, aber dieser Markt wird zukünftig weiter wachsen. Und unserer Meinung nach gehört der wachsende Markt dem Kindle von Amazon
. Nicht weil dieser von Amazon kommt, sondern weil mit dieser Plattform endlich ein System auf dem Markt ist, dass das Lesen von eBooks dem breiten Publikum öffnet und technisch der teuren Konkurrenz überlegen ist, wie wir in eigenen Tests herausfinden konnten.
Dabei bringt der Kindle auf den ersten Blick wenig mit, weshalb man geneigt wäre, dem Reader auf dem deutschen Markt eine große Zukunft vorauszusagen. Flach ist er, aber wenig elegant, mausgrau und mit einer Tastatur, die an erste Generationen von Taschenrechnern aus japanischer Serienfertigung erinnert. Keine Spur von der Aura, die etwa Apples gehyptes iPad umgibt – und doch dem Lifestyle-Gadget in einigen Belangen überlegen. Denn es sind die praktischen Dinge, die den Kindle wertvoll machen. Eine aufgrund des energiesparenden Schwarz-Weiß-Displays extrem lange Akkulaufzeit oder auch der rasche Download von ganzen Büchern, der die ständigen Probleme der iPad-Aufladung mit einer einzigen E-Paper-Ausgabe vergessen lässt. Hinzu kommt ein Display, dass uns auch überlange Texte ermüdungsfrei lesen lässt, und das mit einem Datenträger, der auf 240 Gramm ganze Bibliotheken speichern kann.
Schon der Preis stellt einen wesentlichen Unterschied zu iPad & Co. dar. Man kann 189 Euro für die 3G-Topversion angesichts der Ausstattungsmerkmale teuer finden. Auf jeden Fall ist das weit weniger, als die Summe, die Apple für sein billigstes Tablet aufruft. Zudem ist der (auf Downloads beschränkte) kostenlose Gebrauch des mobilen Funknetzes ein weiteres Argument für alle, die keinen Sinn darin sehen, für das x-te mobile Endgerät einen weiteren Zeit- oder Volumenvertrag abzuschließen und somit laufende Kosten anzuhäufen. Das wichtigste Argument für den Kindle ist aber, dass er das, wofür er in erster Linie da ist, einfach deutlich besser kann als die Konkurrenten: nämlich das Darstellen lesbarer Texte auch unter schwierigen Bedingungen.
Aber einer der größten Vorteile bleibt die Verfügbarkeit. Global kann man auf die Inhalte von Amazon zugreifen und so seine Bibliothek erweitern. Und wenn man einen Titel nicht als eBook erhalten kann, kann man gleich im selben Shop das gedruckte Buch erwerben.
Fazit: Der Kindle von Amazon mag aus technischer Sicht wenig hermachen, aber seine Vorteile überwiegen ganz klar und machen gerade diese eBook-Vertriebsmethode zukunftsfähig.
Übrigens muss man nicht den Reader kaufen, denn man kann die eBooks für den Kindle auch auf etlichen anderen Geräten lesen:
Siehe auch: Meedia
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