Innreiter x 4
1972 in einem kleinen Ort nahe der oberösterreichischen Landeshauptstadt Linz geboren, entdeckte Rainer Innreiter seinen Hang zu makabren, satirischen, mitunter gesellschaftskritischen Texten erst spät. Mit 19 vollendete er seine erste Kurzgeschichte, mit 20 schrieb er seinen ersten Roman, der im doppelbödigen Sinne reinster Horror war.
Als ebenso abwechslungsreich wie der Reigen seiner Kurzgeschichten erwies sich seine berufliche Laufbahn. Nach einem abgebrochenen Studium der Betriebswirtschaftslehre absolvierte er eine Ausbildung zum Bürokaufmann und war unter anderem als Gebrauchsgrafiker tätig. Seit Ende 2008 übt er den Beruf eines Büroangestellten aus.
Eines seiner liebsten Freizeithobbys stellt wenig überraschend das Schreiben dar, wobei er nicht nur Kurzgeschichten verfasst, sondern auch mehrere Blogs betreibt und für eine Kinowebsite Filme rezensiert.
Seine liebsten Genres stellen Horror und Satire dar – ein nur scheinbarer Widerspruch, denn Satire speist sich mitunter aus dem alltäglichen Horror, und Horror wiederum entfaltet seine ganze Wirkung oft erst durch eine Prise schwarzen Humors. Eine Mischung, die Rainer Innreiter immer wieder effektvoll einzusetzen versteht, indem er etwa Splattergeschichten mit reichlich Humor und satirischen Anspielungen würzt.
Seit ihm 2001 die erste Veröffentlichung in einem FanZine gelungen ist, wurden mittlerweile die meisten seiner Texte in Zeitschriften, Anthologien oder eigenen Erzählbänden abgedruckt. Seit 2008 sind nunmehr vier Erzählbände im Twilight-Line Verlag erschienen.
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