Psychologe erforscht Reinkarnation bei Kindern

Reinkarnation von Roland M. Horn
Reinkarnation
Kommen wir mehrmals auf die Welt?
Der amerikanische Psychologe Jim B. Tucker geht in seiner Forschungsarbeit dem Phänomen der Reinkarnation nach und arbeitet dabei mit der Analyse von Berichten, welche von Kindern über frühere Leben zusammengetragen wurden. Nunmehr veröffentlichte Tucker in seinem neuen Buch „Return to Life“ ausgewählte Fälle aus den USA und präsentiert darin seine Hypothese zu wissenschaftlichen Aspekten, die hinter dem Phänomen der Reinkarnation stehen könnten.

Seit nunmehr fünfzehn Jahren untersucht Tucker Berichte und Geschichten von Kindern, die darüber berichten, dass sie früher schon einmal gelebt haben. In einigen Fällen können diese Kinder sogar genügend Details über ein früheres Leben schildern, sodass diese Angaben zu tatsächlich bekannten Personen führen. Nur in seltenen Fällen sind diese schon Jahre zuvor verstorbenen Personen bekannt oder gar berühmt, sondern sind oftmals den Familien der Kinder gänzlich unbekannt.

Tucker erklärt, dass die Stärke der Erlebnisse bei Kindern derartiger Erfahrungen variiert. Einige können sehr einfach abgetan werden, wenn etwa klar wird, dass die unverfänglichen Schilderungen des Kindes in einer Familie auftauchen, die einen geliebten Angehörigen verloren haben.

„Es ist mir bewusst, welch großen Schrittes es bedarf, um daraus zu folgern, dass es etwas jenseits von den Dingen gibt, die wir sehen und berühren können“, so Tucker, der rund zehn Jahre lang als medizinischer Leiter der Universitäts-Kinderklinik (Child and Family Psychiatry Clinic) der University of Virginia tätig war. „Dennoch gibt es diese Indizien, die in Betracht gezogen werden müssen. Und wenn wir uns diese Fälle sorgfältig anschauen, so ist das Übertragen von Erinnerungen als Erklärung eine wahrscheinliche Schlussfolgerung.“

Seine Argumentation geht jedoch wesentlich weiter und er sucht Indizien dafür, das neue Entdeckungen innerhalb der Quantenmechanik, der Wissenschaft über das Verhalten der kleinsten Teilchen, einen möglichen Schlüssel für die Existenz von Reinkarnation liefern. „Die Quantenphysik legt den Schluss nahe, dass unsere physische Welt aus unserem Bewusstsein heraus entsteht“, so Tucker. Die Arbeit von Tucker beruht dabei auf den Arbeiten seines Kollegen und Vorgängers, dem 2007 verstorbenen Ian Stevenson, der weltweit Fälle von Reinkarnation zusammengetragen hatte.

Mit dessen Studien und Erkenntnissen befasst sich auch das Buch des deutschen Fachautoren Roland M. Horn zum Thema: Reinkarnation – Kommen wir mehrmals auf die Welt?

Quelle: The Science of Reincarnation

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