Antwort auf: Lebenszeit der Nukarib

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Alexander Knörr
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Hallo Oliver,

zuerst einmal finde ich es toll, dass Du Dich so mit der Saga auseinandersetzt. Das ehrt mich als Ideengeber und alle beteiligten Autoren. Was Du bisher entdeckt hast sind keine Logikfehler, sondern eben Bestandteile der Saga, die entweder aus dem Gehabe der Nukarib an Sich (Lebenserwartung) oder aus noch nicht aufgeklärten Komponenten bestehen.

Bezüglich der Lebenserwartung hat Leif ja bereits einiges erklärt. Hier möchte ich auch noch einmal betonen, dass es zur damaligen Zeit, in der der Gilgamesch Zyklus spielt, bei weitem nicht so viele Nukarib auf der Erde gab wie nach der Invasion 2012. Man benötigte auch damals nicht die Mengen von „einfachen“ Nukarib, sondern ließ absichtlich auch die Menschen für die niederen Arbeiten als Sklaven rekrutieren. Um sich anbeten zu lassen gab es eben auch die dargestellte „Unsterblichkeit“. In Band 8 der Saga erfährt man auch, dass die Lebenserwartung vieler außerirdischer Rassen perse schon weit über der unsrigen steht und unsere menschliche Lebenserwartung auch künstlich durch Genmanipulation heruntergesetzt wurde um die Entwicklung zu beschleunigen. Damals mussten die Götter ihre Vorzüge extrem hervorheben und eben auch ihre unmittelbaren Helfer. Heute ist das nicht mehr so einfach. Die Menschheit lässt sich nicht mehr so einfach beeindrucken wie früher. Was man im ursprünglichen Anfang der Saga „Quantensprung 2012…“ schon bemerken konnte. Dann folgte Plan B und dieser Plan B sorgte auch dafür dass viel mehr der „einfachen“ Nukarib auf die Erde kamen, deren Lebenserwartung der der Menschheit zwar noch weit übertrifft, die aber bei weitem nicht mit der Elite der Nukarib vergleichbar ist.

Zu Arsinoe und den Nachkommen der Mensch-Götter-Spirenzien: Arsinoe ist etwas ganz Besonderes! Aber wir sind noch ganz am Anfang der Saga und deswegen sind auch viele Dinge noch im Unklaren. Das ist so gewollt und trägt meiner Meinung nach auch dazu bei, dass die Saga interessant bleibt.  Aber grundsätzlich kann ich verraten, dass sich die anderen Nachkommen der göttlichen Verbindung mit Menschen durch die Jahrtausende großteils verlaufen haben. Natürlich sind Gensequenzen noch sichtbar, aber die Vorteile eigentlich kaum spürbar. Manche mediale Fähigkeiten deuten noch darauf hin, aber das wird eigentlich nicht in den Vordergrund gestellt. Auch wissen ja die Nukarib von heute, dass es damals diese Verbindungen gab, und deswegen sucht man auch nicht explizit danach. Bei Arsinoe ist das damals aufgefallen, da sie doch ein besonderes Exemplar Mensch war, das Enkidu dann auch Paroli bot.

Zu Arsinoe werden wir aber in den nächsten 100 Bänden noch viel mehr erfahren 😉

Ich hoffe, ich konnte etwas Klarheit schaffen und danke noch einmal für Dein Interesse an diesen ganzen Details.