Antwort auf: Nessie

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Michael Schneider
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Hallo Nessie,

die Erklärung steht eigentlich zwischen den Zeilen auch im Buch schon drin. Loch Ness ist durch seine vielen Zuflüsse mit Einschwemmungen ein idealer Ort für ein reiches Fischvorkommen. Nicht umsonst werden im Loch Ness auch heute noch einige recht kapitale Fische gefangen, wie diese auch im Buch erwähnt werden. Zudem kommt es zur Laichsaison zur massiven Einwanderung von Lachsen, Aalen und andern Wanderfischen über den River Ness, der zwischen Nordsee und Loch Ness nicht Teil des Kaledonischen Kanals ist, so dass hier Saisonbedingt sogar sehr viele Fische im See vorkommen.

Aber, und das ist der springende Punkt, den auch Shine und Naish vertreten, Loch Ness ist ein kaltes Süßwassergewässer mit relativ wenigen Arten, die den See bewohnen. Darunter jede Menge kleine Fische. Es gibt dort viele große Raubfische und andere Jäger wie Otter, die vom Fischreichtum des Sees profitieren, und natürlich auch Fischerei auf dem See selbst. Große Räuber, wie es z.B. ein Plesiosaurier wäre, die viel Beute benötigen, kommen hier schnell an einen Engpass. Im Gegensatz dazu gibt es im Meer wesentlich mehr Arten, der Lebensraum ist offen und man könnte theoretisch jederzeit den Jagdgrund wechseln – alles Faktoren, die auf den Loch Ness eben nicht zutreffen. Große Räuber fallen somit für den Loch Ness weg, erst recht wenn es sich um mehrere Tiere handeln müsste.