Antwort auf: Filmprojekt: Zimmer Nr. 58

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Sabine Trabert
  • Adept
  • ★★★
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Von Hollywood ist dies ja leider noch ziemlich weit entfernt, aber im Prinzip werden auch große Filmprojekte genau so umgesetzt, wie dies gerade mit dem Projekt Zimmer Nr. 58 geschieht. Nur halt eben mit einem großen Budget und der entsprechenden Infrastruktur der Filmindustrie.

Die Anfrage zur filmischen Umsetzung, basierend auf dem Buch, kam bereits Ende 2014, nachdem man eher zufällig ein anderes Filmprojekt von Filmstudenten aus dem Jahr 2012 gesehen hatte, die Teile des Titels Eine runde Sache als Vorlage mit freier Interpretation für ihren Film verwendeten. Über den Buchhinweis bei diesem Experimentalfilm hatte man auch Zimmer Nr. 58 gelesen und fand die Idee der Geschichte faszinierend. Von den ersten Gesprächen über eine mögliche Verfilmung, an der wir uns selbst beteiligen wollten, bis hin zum aktuellen Status, hat es beinahe eineinhalb Jahre gedauert. Das Drehbuch musste passend angepasst, die Locations gesucht und gefunden, sowie die Planungen des Drehablaufs und des Personalaufwands in Zusammenarbeit mit weiteren Firmen und Personen durchgeführt werden. Und dies alles in Hinblick auf das Maximalbudget, das nicht überschritten werden soll. Immerhin handelt es sich um eine risikoreiche kommerzielle Produktion, nicht nur um eine Studienarbeit, die abschließend keinen Gewinn erwirtschaften muss.

Der nächste Schritt ist eben die Auswahl der benötigten Darsteller für die Verfilmung, für die wir die Rollen ausschreiben werden und anschließend aus allen Bewerbern die beste Besetzung zu casten. Unsere Hauptrolle der Mathilda ist dabei faktisch bereits mit Elena R. Savu besetzt, die ehemals eigentlich nur Interesse an der Arbeit für ein Covershooting zur Themenreihe hatte, aber von der Idee der filmischen Umsetzung begeistert war. Ein Vorteil, da hier ein Wiedererkennungswert zwischen Buch und Film geschaffen wird.

Wir sind schon einen weiten Weg gegangen und haben eine Menge Zeit und Arbeit investiert, aber die Produktion hat noch einen langen Weg vor sich, bevor der Film am Ende auch erscheinen kann.