Ein seltsamer Fall

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  • Dieses Thema hat 0 Antworten und 1 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert 13.12.2017 um 22:30 von .
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    In der Regel ist es kein Problem, wenn man einen Sponsoren für ein Projekt oder eine Veranstaltung sucht, dass wir gerne als Sponsor mitwirken, solange das Themengebiet auch für uns als Gegenleistung interessant ist.

    Vor einigen Tagen sind wir bei Recherchearbeiten auf YouTube über den Aufruf eines YouTubers gestolpert, der für seinen kleinen Kanal, der thematisch auch für uns interessant erscheint, einen Sponsoren sucht. Speziell möchte er Printprodukte mit seinem Logo für seine kleine Community anbieten, worauf wir kurzerhand mit ihm Kontakt aufgenommen haben. Soweit alles kein Problem. Nach einiger Kommunikation waren die Details geklärt und wir haben einen Sponsorenvertrag angeboten und diesen mit der Post zugestellt.

    Der Vertrag selbst bezieht sich eigentlich nur auf eben jenes Logo, so dass wir dieses beim Erstellen diverser Printprodukte und für Werbung rechtlich auch ohne Bedenken verwenden können und er uns dafür die Nutzungsrechte einräumt. Also alles reiner Standard, ohne versteckte Ecken und Kanten oder Nachteile für eine der beiden beteiligten Parteien.

    Zwei Tage später kam per Mail die Rückantwort, dass der Vertrag nicht zustande kommen würde, da er auf gar keinen Fall seine Rechte an seinem Kanal und seinem Material abtreten wird. Einmal davon abgesehen, dass von diversen Rechten, außer eben dem nichtexklusiven Nutzungsrecht zur Nutzung des von ihm bereitgestellten Logos für eine weitere Verwertung auf Printprodukten nicht einmal im Vertrag die Rede war, verstehen wir nicht einmal ganz, wegen welcher Rechte er solche Bedenken haben könnte. Im Prinzip ist im Sponsorenvertrag nämlich nichts weiter festgehalten, was er im wesentlich größeren Umfang selbst mit YouTube bei Eröffnung seines Kanals ausgemacht und zugestimmt hatte. Stattdessen scheint der junge Mann zu befürchten seine Seele an den Teufel zu verkaufen.

    Nun gut, wir treten hier eben nicht als Sponsor auf. Damit werden wir zwar nicht auf seinem Kanal als Gegenleistung erwähnt, auch wenn dessen Zielgruppe für uns durchaus von Interesse wäre, dafür erhält er aber auch keine der gewünschten Leistungen durch uns als Sponsor.

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