Es ist eine schwere, vibrierende Hitze, die den Tag durchdringt. Temperaturen weit über dreißig Grad legen sich wie ein warmer Schleier auf die Haut, machen jeden Atemzug weich und langsam. Die Luft steht, sie flimmert, sie streicht träge über den Körper, bis selbst die kleinste Bewegung zu viel scheint.
Man spürt die Kleidung wie eine zusätzliche Last, jede Faser klebt, jede Schicht drückt. Alles in einem ruft danach, sich zu befreien, sich auszuziehen, den Körper atmen zu lassen. Und so bleibt nur der Wunsch, sich hinzugeben — der Wärme, der Müdigkeit, dem fließenden, erschöpften Versuch, diesen endlosen Sommertag einfach zu überstehen.
