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Schlagwörter: Film, Horror, Kannibalismus
- Dieses Thema hat 3Â Antworten sowie 3Â Teilnehmer und wurde zuletzt 06.09.2018 um 13:18 von
Michael Schneider aktualisiert.
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AutorBeitrÀge
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12. August 2015 um 13:17Â Uhr #2364
Der spanische Film Omnivoros, was in deutscher Sprache soviel wie Allesfresser bedeutet, spielt mit der Frage, ob mitten unter uns Kannibalen leben, die Menschenfleisch als Delikatesse verzehren.
Marcos Vela ist ein bekannter Restaurantkritiker und Autor, der von einer Verlegerin einen ganz besonderen Auftrag angeboten bekommt. Er soll fĂŒr den Verlag ĂŒber exklusive „Restaurants“ schreiben, Dinnerpartys fĂŒr handverlesene GĂ€ste, bei denen spezielle Delikatessen serviert werden. WĂ€hrend seiner Recherchen stöĂt er auf einen kleinen Kreis, der dem Genuss von frischem Menschenfleisch mit kulinarischer Zubereitung zugetan sein soll. Angespornt von den GerĂŒchten und mit UnterstĂŒtzung seiner Verlegerin versucht Marcos diesem kleinen Kreis beizutreten, um die GerĂŒchte selbst zu ĂŒberprĂŒfen. Doch was er erlebt ĂŒbersteigt seine Erwartungen, als vor seinen Augen eine seiner Freundinnen geschlachtet und zubereitet wird…
Der Film selbst ist eine recht brutale und blutige Geschichte, in dem mit Blut nicht gegeizt wird und die Tötungs- und auch Schlachtszenen vor der Kamera regelrecht zelebriert werden. Zartbesaitete GemĂŒter sollten sich von diesem Film fernhalten, da die Geschichte und die Darstellungen recht explizit sind.
Die verwendete Tricktechnik ist von sehr hoher QualitÀt, was man leider von der deutschen Synchronfassung nicht ganz behaupten kann. Man darf bei diesem Film keine tiefergehenden Dialoge erwarten, dazu ist dieser zu sehr auf die optische Gewalt und auf den Ekelfaktor ausgelegt.
Vielmehr stellte sich mit beim Ansehen die Frage, gibt es mitten in unserer modernen Gesellschaft tatsĂ€chlich solche geheimen Gruppen, die Menschen entfĂŒhren und dann genĂŒsslich als Delikatesse verspeisen? Ich denke jetzt nicht an diverse Serienmörder mit kannibalistischem Hintergrund, die es ĂŒberall auf der Welt gibt, sondern an ganze Gruppen, die dies mit Genuss praktizieren, so wie es dieser Film darstellt?
Bitte postet eure Meinungen zum Film und zum Thema.
3. September 2018 um 16:27 Uhr #8222Der Film ist einfach nur krank und geschmacklos. Ich hoffe nur, dass es solche „exklusiven Clubs“ nicht wirklich gibt.
Danke fĂŒr den verdorbenen Filmabend.
6. September 2018 um 11:42 Uhr #8225Seitdem ich mich mit grenzwissenschaftlichen Themen beschĂ€ftige, kommen mir auch immer wieder Hinweise unter, die unter das Thema „Verschwörungstheorien“ eingeordnet werden. Darunter auch immer wieder Hinweise darauf, dass es solche elitĂ€ren Klubs geben soll. Verschwundene Kinder und Frauen sollen hier dazu dienen geopfert und manchmal auch verzehrt zu werden. Gerade aus GroĂbrittannien hört man solche Geschichten immer mal wieder. Das Ganze lĂ€uft dann auch unter satanischen/okkulten Riten und soll den Personen, die daran teilnehmen besondere KrĂ€fte zukommen lassen.
6. September 2018 um 13:18 Uhr #8230Ganz so abwegig ist der Hintergrund hinter dem Film nicht. Wenn man ein wenig recherchiert ergeben sich hier teilwiese grauenvolle Szenarien. Neben diversen psychopathischen Mördern, wie diese immer wieder in den Medien auftauchen, gibt es eine Schattengesellschaft. Wie Alexander schon richtig bemerkte, soll es GeheimbĂŒnde und Sekten geben, die auch heute noch zu rituellen Zwecken Kannibalismus betreiben. Im Darknet gibt es ganze Foren, in denen nach Opfern gesucht wird und in denen sich Menschen freiwillig als Opfer anbieten. In Deutschland ist hier z.B. der Fall des Kannibalen von Rothenburg ĂŒberall durch die Medien gegangen, die Dunkelziffer liegt wohl sehr viel höher. Man muss hier nur noch einen Bruchteil der Zahl der jĂ€hrlich alleine in Deutschland verschwundenen Kinder, Frauen und MĂ€nner als potentielle Opfer von Kannibalismus annehmen, und man kommt auf mehrere hundert FĂ€lle im Jahr. In anderen LĂ€ndern sind die Vermisstenzahlen sogar weitaus höher.
Die Frage ist, wie schon in der Filmbesprechung angegeben, ob es tatsĂ€chlich solche „Restaurants“ gibt, in denen reiche Menschen ein Vermögen zahlen, um an solch kannibalistischen Mahlen teilzunehmen.
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AutorBeitrÀge
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