Top Ten des Tierhorrors

Wolfen  (Filmposter)
Wolfen
Filmposter
Werte Leser,

nach der großen Nachfrage auf unseren Titel Horrorfilm-Plakate: 50 Kultfilme des Horrorkinos arbeiten wir in der Redaktion an einem weiteren Band, diesmal jedoch speziell auf den Genrebereich Tierhorror ausgelegt.

Unter dem Genrebereich Tierhorror versteht man alle Filme, in welchen durch Tiere eine Bedrohung für den Menschen ausgeht. Typische Vertreter des Genres wären z.B. Filme wie Frogs – Killer aus dem Sumpf, Cujo, Wolfen, Bear, Deep Blue Sea oder Der weiße Hai.

Hierzu möchten wir eine Liste der Top 50 aus dem Genrebereich erstellen und im Buch vorstellen. Uns ist dabei auch die Meinung der Leser und Filmfreunde wichtig, welche Filme diese in ihre persönliche Top 10 wählen würden. Von daher würden wir uns freuen, wenn Sie sich ein paar Minuten Zeit nehmen und uns Ihre persönliche Top Ten der Tierhorrorfilme als Kommentar diesem Beitrag hinzufügen. Alle Kommentare mit Filmvorschlägen werden in unser Ranking für das Buch mit einfließen und berücksichtigt werden. Eventuell können wir sogar den einen oder anderen Film entdecken, welcher unserer Redaktion bislang unbekannt ist. Daher sind diese Kommentare für uns ein wichtiges Auswahlkriterium.

Bei Klassikern wie King Kong, die mehrfach mit gleichem Titel verfilmt wurden, bitte kurz ergänzen welcher Film genau gemeint ist. Bei King Kong haben wir z.B. unter gleichem Titel den Klassiker, eine Fassung aus den 1970ern, die Neuverfilmung von Peter Jackson und mehrere japanische Formen des Films. Ebenso sollte bei einem mehrteiligen Werk die Nummer des Films in der Reihe angegeben werden. Also im Beispiel für den Film Anaconda wäre dies Anaconda 3 usw., oder bei Der weiße Hai logischerweise Der weiße Hai II und fortlaufend.

Gerne können Sie auch zu jedem von Ihnen genannten Film kurz anführen, weshalb dieser zu Ihren persönlichen Top Ten des Tierhorrors zählt.

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Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme und möglichst viele Filmtipps, damit wir ein relativ breites Spektrum der beliebtesten Filme des Tierhorrors abdecken können. Der Termin für das Buch ist für April/Mai 2013 geplant.

5 Gedanken zu “Top Ten des Tierhorrors”

  1. Nun, neben Cujo und der weiße Hai,ängstigte mich diese Vorstellung der Bedrohung durch ein Tier sehr: Razorback-Kampfkoloss der Hölle. Oder Tarantula? Formicula? Ja, vielleicht war ich zu dieser Zeit auch noch recht jung! 😉

  2. Ameisen die Rache der schwarzen Königin, Angriff der Killerbienen, Mimic , Blue Demon, C2 Killerinsect ( geiler Film ) ; Creature, Creepies

  3. Meine Top 10 wären wohl:

    1. Der Weiße Hai
    2. Der Schrecken vom Amazonas
    3. Der Tod schleicht durch die Nacht
    4. Formicula
    5. Tarantula
    6. Mörderspinnen
    7. Phase IV
    8. Wolfen
    9. Baby – Geheimnis einer verlorenen Legende
    10. American Werewolf

  4. TOP 10 Tierhorror:
    1. The Birds (USA 1963) [dt.Titel: Die Vögel]
    2. Jaws (USA 1975) [dt.Titel: Der weiße Hai]
    3. Isolation (USA/GB/IRL 2005) [dt. Titel: Isolation]
    4. Phase IV (USA 1974) [dt. Titel: Phase IV]
    5. Monkey Shines (USA 1988) [dt. Titel: Der Affe im Menschen]
    6. The Rage (USA 2007) [dt. Titel: Zombie Rage]
    7. Food of the Gods II (CDN 1989) [dt. Titel: Die Stunde der Ratte]
    8. The White Buffalo (USA 1977) [dt. Titel: Der weiße Büffel]
    9. Black Water (AUS 2007) [dt. Titel: Black Water]
    10. Piranha 3D (USA 2010) [dt. Titel: Piranha 3D]

    Anmerkungen:
    Hitchcocks „The Birds“ ist ein Klassiker, in dem der Meister alles richtig gemacht hat. Der wahre Horror entsteht vor allem durch den Verzicht auf jegliche musikalische Untermalung – ein früher Versuch, dem Film einen authentischen Anstrich zu geben („Doku-Style“). Auch Spielbergs „Jaws“ darf als Klassiker gelten, der eine ganze Schwemme von ähnlich gelagerten Filmen nach sich zog (darunter auch das Original des auf Platz 10 genannten Films „Piranha 3D“. Letzterer überzeugt jedoch vor allem durch seinen drastischen Splatter-Humor, der dem ganzen Genre die Trash-Krone aufsetzt.).
    Der Film „Isolation“ ist ein sehr gesellschaftskritischer Film, der die von den Medien überzogen zu Katastrophen apostrophierten Tierseuchen des 21. Jahrhunderts (Maul- und Klauenseuche, BSE, Vogelgrippe) aufgreift und thematisiert. Der Horror geht hier, ähnlich wie bei der Real-Seuche BSE, von einem der harmlosesten Nutztiere des Menschen aus, dem Hausrind. Die Tatsache, daß der Film auch auf der britischen Insel spielt, gibt der Geschichte eien besondere Brisanz.
    „Phase IV“ ist „der andere Ameisenfilm“, sozusagen die Antithese zu „Them!“ (USA 1954, dt. Titel: Formicula), der aufzeigt, daß Ameisen keine Riesengröße haben müssen, um bedrohlich zu wirken. Ein echter Science-Fiction-Film, thematisiert er doch die damals (1970er Jahre) frische wissenschaftliche Erkenntnis, daß Ameisenstatten ähnlich komplexe Ordnungsmechanismen zugrunde liegen, wie unseren eigenen Gesellschaftsstrukturen.
    „Monkey Shines“ hat, ebenso wie „Pahse IV“ die Rache der Natur (bzw. des Tieres) am Menschen zum Thema. In kaum einem anderen Film ist ein Mensch einem Tier in einer derart realitätsnahen Situation dermaßen ausgeliefert. Das „kleine putzige“ Äffchen mausert sich im Laufe des Films zu einer erbarmungslos tyrannischen Bestie. Wie der deutsche Verleihtitel suggeriert, wird hier nun der Mensch zum „Versuchsaffen“ des Affens.
    Der etwas albern wirkende Zombie-Film „The Rage“ hat sienen Platz hier verdient, weil er nach „El Ataque de los Muertos sin Ojos“ (E 1973, dt. Titel: „Die Rückkehr der reitenden Leichen“) und „Pet Sematary“ (USA 1989, dt. Titel: „Friedhof der Kuscheltiere“) eine neue, ungewöhnliche Tierart in das Spektrum der zombifizierten Tiere einführt. Hier sind es Truthahngeier, die sowohl „real“, als auch zombifiziert in diesem Film mitwirken. Besonders delikat: Truthahngeier ernähren sich ja auch real von Kadavern und Aas – nun werden sie selbst zu („lebenden“) Kadavern und stellen nun Lebenden nach.
    In dem kanadischen Film „Food of the Gods II“ verbreiten Ratten ihren Schrecken und in „The White Buffalo“ bedient man sich einer alten Indianerlegende um einen weißen Bison (man denke dabei an weiße Haie, weiße Wale usw.), der als eine Art „raging bull“ inszeniert wird, allerdings häufig nur in Traumsequenzen auftaucht, was seinen mystischen Charakter unterstreicht.
    „Black Water“ ist einer der besseren Krokodilhorror-Filme, wobei das Krokodil selbst in diesem Film weniger Horror verbreitet, als die Interaktionen der Darsteller untereinander.

  5. P.S.: Ich habe hier bewußt Filme, wie „Formicula“ oder „The Deadly Mantis“, die ansonsten ebenfalls in der Top 10 auftauchen würden, ausgespart, da sie eher in den Bereich Monsterfilme gehören.

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