50 Jahre Mondlandung

50 Jahre Mondlandung  (Foto: NASA)

Vor 50 Jahren, am 21. Juli 1969, setzten die ersten Menschen ihren Fuß auf den Mond und betraten somit erstmals einen fremden Himmelskörper. Die Worte von Neil Armstrong sind legendär, als dieser mit einem Sprung von der Leiter der Landefähre den ersten Fußabdruck auf dem Mondboden setzte.

Mit dieser Landung beendeten die Amerikaner das Weltraumrennen gegen die Sowjetunion, bei dem bis zu diesem Zeitpunkt die Sowjets immer die Nase voraus hatten. Der erste Satellit, der erste Mensch im All, der erste Weltraumspaziergang, die erste Mondlandung mit einer Sonde, um nur einige der Punkte zu nennen, in denen die Sowjetunion im Rennen um die ersten Plätze im Weltraum Vorreiter war und die Amerikaner das Nachsehen hatten.

Am 25. Mai 1961 eröffnete der damalige amerikanische Präsident John F. Kennedy das Rennen um den Mond, als er in einer Rede versprach, dass die Amerikaner noch in diesem Jahrzehnt einen Mann auf den Mond senden werden. Darauf lief in den kommenden Jahren die gesamte Planung des Weltraumprogramms hin, um diese Aussage wahr werden zu lassen.

Eine gewaltige technische und finanzielle Anstrengung, um dies zu ermöglichen. Letztendlich sollte sich diese Anstrengung auszahlen und die Sowjetunion zog sich nach der Mondlandung der Amerikaner aus der Planung weitgehend zurück, um sich auf die Verwirklichung von Raumstationen und Langzeitaufenthalten im All zu konzentrieren. Bis heute hat außer Amerikanern kein Mensch erneut einen Fuß auf den Mond gesetzt, da das Kosten-Nutzenverhältnis nicht gegeben ist. Auch die Amerikaner beendeten ihre Mondambitionen nach nur sechs erfolgreichen Landungen mit Apollo 17 am 11. Dezember 1972.

Verschwörungstheorien

Doch schon bald nach der ersten Mondlandung kamen erste Verschwörungstheorien auf, die zu beweisen versuchen, das die erste Mondlandung ein inszeniertes Ereignis war, um das Prestige der Amerikaner nach der Rede von Kennedy nicht zu beschmutzen. Somit hätte die Mondlandung niemals stattgefunden.

Andere Verschwörungstheorien setzen da an, als man mit Apollo 17 das Mondprogramm beendete. Demnach soll es, da vorab weitere Missionen geplant waren, diese aber niemals öffentlich umgesetzt wurden, noch weitere Missionen gegeben haben, die man jedoch vor der Öffentlichkeit verschweigt. Man soll hier wahlweise auf dem Mond auf Artefakte einer anderen Zivilisation gestoßen oder Kontakt mit einer außerirdischen Lebensform gehabt haben, was einer strikten Geheimhaltung unterliegt.

Aber man behauptet auch, dass es den Sowjets gelungen sei, eine bemannte Mission zum Mond zu entsenden, diese jedoch mit dem Tod der Kosmonauten auf dem Mond gescheitert sei und man diese daher vor der Öffentlichkeit verschweigt, um das Gesicht der Sowjetunion zu wahren.

Das Spektrum der Mondverschwörungen ist breit gefächert. Letztendlich steht in den Geschichtsbüchern das, was am 21. Juli 1969 geschah oder geschehen sein soll (aus Sicht der Verschwörungstheorien). Ein Thema, das uns auch in Zukunft noch lange beschäftigen wird.

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