Trossschiff Offenburg

Trossschiff Offenburg
Trossschiff Offenburg (A1417 Deutsche Bundesmarine 1966-1993)

Trossschiffe bilden als Versorgungsschiffe das Rückgrat der Marine, die den Nachschub der im Einsatz befindlichen Kampfschiffe und Einheiten auf See sichern und somit deren Einsatzdauer entscheidend erweitern. Diese verfügen nur über eine minimale Bewaffnung zur Eigenverteidigung, während das Hauptaugenmerk auf Lagerkapazität beruht, um die im Einsatz befindlichen Einheiten mit allen nötigen Dingen zu versorgen, vom Treibstoff, über Munition, bis hin zu Lebensmittel und dem Bedarf des täglichen Lebens an Bord.

Das obige Foto zeigt ein solches Trossschiff, ein Schiff der Klasse 701 A (Lüneburg-Klasse) mit der Marine-Kennzeichnung A1417 der Deutschen Bundesmarine, das unter dem Namen „Offenburg“ fuhr.

Die Offenburg wurde im Jahr 1966 erbaut und am 27. Mai 1968 in Dienst gestellt, wo das Schiff beim 1. Versorgungsgeschwader in Kiel stationiert war und seinen Dienst tat. Während der Dienstzeit des Schiffes fuhr dieses eine Strecke, die mehr als neunmal einer Weltumrundung entspricht, bevor die Offenburg am 30. Juni 1993 außer Dienst gestellt wurde.

Nach der Dienstzeit wurde das Schiff an Spanien verkauft, wo es ausgeschlachtet und schließlich verschrottet wurde.

In der aktiven Dienstzeit umfasste die Besatzung des Schiffes 72 Mann (Standardbesatzung) und eine Bewaffnung aus zwei 40 mm Geschützen L/70 Doppellafette Breda, sowie Stinger-Raketen (Fliegerfaust 2) zur Luftabwehr und dem Torpedoabwehrsystem NIXIE.

Die Schiffsglocke des Schiffes befindet sich heute im Museum im Ritterhaus in Offenburg, jener Stadt, deren Name das stolze Schiff trug.

Das oben abgebildete Originalfoto befindet sich im Bildarchiv von Twilight-Line Medien.

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