Mausi als Kosename

Mausi

Maus, Mausi, Mäuschen… Es gibt viele Kosenamen, die wir für unsere Liebsten verwenden, manche auf diese kleinen Nagetiere bezogen, die uns überall begegnen. Obwohl die Maus auch für viele als Schädling gilt – ein Schelm, der Schlimmes dabei denkt.

In der griechischen Mythologie ordnet man Mäuse und Ratten dem Gott Apollon zu. In der Ilias bezeichnet ihn Homer als Smintheus, was übersetzt in etwa Mäusevertilger bedeutet. Dies könnte darauf ausgelegt werden, dass im damaligen Glauben von Gott Apollon Plagen durch diese Nagetiere ausgingen, oder er aber auch als Schutzpatron vor diesen Plagen galt. Ein Punkt für die Bezeichnung Mausi für eine geliebte Person? Eher nicht.

In den slawischen Kulturen steht die Maus für Vorräte, Wärme, Intimität und kleine Geheimnisse. Sie berühren die „Seele des Hauses“. Dies könnte den Kosenamen schon eher gerecht werden, als gute Seele des Hauses.

Aber gehen wir das ganze nicht zu kompliziert an. Die Maus ist klein, hat weiches Fell, niedliche Öhrchen, ein Näschen, das immer in Bewegung ist, kleine runde Augen, die neugierig in die Welt blicken. Sie ist ein zartes Tier, kleines Tier, das uns anspricht und manchmal auch einen Beschützerinstinkt weckt. Manche Personen können sich emotional nicht so gut ausdrücken und greifen dann zur Verniedlichung. Geliebte, Liebling, meine Liebe – Wörter, die nicht so leicht über die Lippen kommen. Mäuschen ist nicht zu romantisch, aber eindeutig liebevoll gemeint und allgemein akzeptiert. Die Maus ist ein Kulturfolger und lebt schon sehr lange mit dem Menschen zusammen. Man hat sich an das stille Wesen, das still und leise neben einem lebt, gewöhnt.

Mausi
Sexy Mausi
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