Tierhorror-Favoriten

Tierhorror

Werte Leserinnen und Leser,

im Jahr 2012 hatten wir dieses Thema bereits schon einmal angeregt, dieses aber aufgrund mangelndem Interesses und anderweitiger interner Planungen nicht finalisiert und auf Eis gelegt.  Im Zuge unserer künftigen Programmplanung möchten wir dieses Projekt aber nochmals aufgreifen, da wir im kommenden Jahr bereits mehrere Filmbände in der Vorbereitung haben und den Bereich Filmbuch weiter ausbauen möchten.  

Hierzu möchten wir unsere Leser anregen, uns die persönlichen Favoriten im Genrebereich des Tierhorrors zu benennen, um hier möglicherweise eine Art Rankingliste zu erstellen und möglicherweise auf Filme aufmerksam zu werden, die uns in der breiten Masse entgangen sind, die aber eine Erwähnung im Buch und einer möglichen TV-Dokumentation wert sind.  

Was ist Tierhorror?

Unter dem Genrebereich Tierhorror versteht man alle Filme, in denen durch Tiere eine Bedrohung für den Menschen ausgeht. Typische Vertreter des Genres wären z.B. Filme wie Frogs – Killer aus dem Sumpf, Cujo, Wolfen, Bear, Deep Blue Sea oder Der weiße Hai. Ferner fallen unter dieses Genre auch Filme wie Godzilla oder Tarantula, auch wenn diese ein weiteres Genre, den Monsterfilm, bedienen.  

Favoriten benennen

Wir würden uns freuen, wenn Sie sich ein paar Minuten Zeit nehmen und uns Ihre persönlichen Favoriten der Tierhorrorfilme als Kommentar diesem Beitrag hinzufügen. Alle Kommentare mit Filmvorschlägen werden in unser Ranking für das Buch mit einfließen und berücksichtigt werden.  Ihre Kommentare sind für uns ein wichtiges Auswahlkriterium.

Bei Klassikern wie King Kong, die mehrfach mit gleichem Titel verfilmt wurden, bitte kurz ergänzen, welcher Film genau gemeint ist. Bei King Kong haben wir z.B. unter gleichem Titel den Klassiker, eine Fassung aus den 1970ern, die Neuverfilmung von Peter Jackson und mehrere japanische Formen des Films. Ebenso sollte bei einem mehrteiligen Werk die Nummer des Films in der Reihe angegeben werden. Also im Beispiel für den Film Anaconda wäre dies Anaconda 3, bei Der weiße Hai logischerweise Der weiße Hai II und fortlaufend. Gerne können Sie auch zu jedem von Ihnen genannten Film kurz anführen, weshalb dieser zu Ihren persönlichen Favoriten des Tierhorrors zählt.

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1 Gedanke zu “Tierhorror-Favoriten”

  1. Ranking Tierhorror:

    Platz 1: „Them!“ (USA, 1954) [dt. „Formicula“]
    Obwohl es sich um ein B-Picture im klassischen Sinne handelt, ist „Them!“ außerordentlich gut inszeniert und hat
    einen sehr guten Spannungsbogen bis zum ersten Auftauchen der Riesenameisen. Letztere sind für die damalige Zeit
    außerordentlich gut gemacht. Noch eine weitere Anmerkung: seinerzeit hat man sich bei der deutschen Bearbeitung
    von ausländischen Filmen noch wirklich Mühe gegeben (siehe den originellen Titel).

    Platz 2: „The Birds“ (USA, 1963) [dt. „Die Vögel“]
    Dieser Film zählt zurecht zu den Meisterwerken von Alfred Hitchcock. Bei dieser (dritten) Adaptation einer Erzählung
    von Daphne DuMaurier schafft der Meister es sogar, die ursprüngliche Kurzgeschichte zu einem Langfilm
    auszubauen und trotzdem von Anfang bis Ende eine kribbelnde Spannung und ein Gefühl des Unwohlseins zu
    kreieren. Oft kopiert – nie erreicht.

    Platz 3: „Dying Breed“ (AUS, 2008)
    Es ist zwar kein „Tierhorror“ im wirklichen Sinne, aber ein Horrorfilm, in dem es um die Suche nach dem letzten
    Beutelwolf geht. Im Gegensatz zu dem kurze Zeit später entstandenen „The Hunter“ (2011) steht das Tier selbst nicht
    im Vordergrund. Und genau das macht den Film für den begeisterten Kryptozoologen so spannend. Der Beutelwolf
    gerät über die Handlung des Slasher Films fast in Vergessenheit, taucht aber immer wieder schemenhaft auf und
    nährt so die in uns allen keimende Hoffnung „vielleicht gibt es ihn doch noch“.

    Platz 4: „El ataque de los muertos sin ojos“ (E, 1973) [dt. „Die Rückkehr der reitenden Leichen“]
    Dieser Film hat seinen Platz in der Liste verdient, weil es der wahrscheinlich erste Film ist, in dem Zombie-Pferde zu
    sehen sind. Selbst im Konzert der Tier-Zombie-Filme von heute dürften Zombie-Pferde eine Rarität sein. Übrigens
    hat sich Peter Jackson bei seiner Verfilmung der „Lords of the Ring“-Reihe (2001 bis 2003) bei der Inszenierung der
    Schwarzen Reiter deutlich von diesem Film inspirieren lassen.

    Platz 5: „The Dinosaur Project“ (UK, 2012)
    Gedreht im Found Footage – Stil ist dieser Film einer der besten Beiträge zum Thema „Mkolele Mbembe“ – die Suche
    nach Dinosauriern im afrikanischen Dschungel. Die Handlung ist zwar mindestens so holprig (ungewollt), wie die
    Kameraführung (gewollt); das tut der Schaufreude jedoch keinen Abbruch.

    Platz 6: „Jaws“ (USA, 1975) [dt. „Der weiße Hai“]
    Dieser Film darf auf keinen Fall in der Auflistung fehlen. Er ist und bleibt ein Klassiker und bereitet beim zigfach
    wiederholten Schauen ebensoviel Freude, wie beim ersten Mal.

    Platz 7: „The Breed“ (USA, 2005)
    Inszeniert von Wes Craven („A Nightmare on Elm Street“, 1984) handelt dieser Film von einer Gruppe junger Leute,
    die von einer Meute verwilderter Hunde bedroht wird. Der Film ist rasant inszeniert und durch den Einsatz von
    Tierprotagonisten, die jeder kennt, ist die Bedrohung nachvollziehbar, spürbar und unabhängig von der mehr oder
    weniger vorhandenen darstellerischen Leistung hinterlässt der Film ein Gefühl der Angst.

    Platz 8: „Isolation“ (IRL/UK, 2005)
    Kühe als Bedrohung? Ja, hier gibt es sie: Kühe gebären Monsterkälber. Ein Film, der vordergründig Kritik an den
    Machenschaften der Pharmaindustrie und unserem überzogenen Fleischkonsum übt. Die Atmosphäre des Films ist
    so düster, wie die meisten Szenen, die in dunklen Ställen oder in der Nacht spielen. Der wahre Horror des Films liegt
    darin begründet, daß man die ganze Zeit über das ungute Gefühl hat „Mensch, so unrealistisch ist das ganze gar
    nicht“. Interessant ist, daß das Setting ähnlich dem des Zombie-Klassikers „No profanar el sueno de los muertos“
    (1974, dt. „Das Leichenhaus der lebenden Toten“) ist.

    Platz 9: „Monkey Shines“ (USA, 1988) [dt. „Der Affe im Menschen“]
    Ein querschnittsgelähmter Mann erhält einen dressierten Kapuzineraffen als Assistent. Doch bald schon entpuppt
    das putzige Äffchen sich als wahres Monster, das seinen Vorteil aus der körperlichen Unterlegenheit des Menschen
    zieht. Tiertherapie von der unangenehmen Seite. Die klaustrophobische Atmosphäre des Films läßt die Hilflosigkeit
    des Hauptdarstellers deutlich spüren.

    Platz 10: „Piranha“ (USA, 1978) [dt. „Piranhas“]
    Der Film reitet auf der vom „Weißen Hai“ inspirierten Welle der Tierhorrorfilme der 1970er Jahre und gehört sicher
    nicht zu den besseren Beiträgen seiner Art. Ähnlich wie „Der Weiße Hai“ hat dieser film jedoch nicht unerheblich
    dazu beigetragen, unser (falsches) Bild von der titelgebenden Fischgattung zu prägen. Dies allein prädestiniert den
    Film zur Aufnahme in mein persönliches Ranking.

    Soweit meine TOP 10.

    Ich möchte anbieten, daß ich gerne auch Beiträge zu dem geplanten Buch schreibe, selbstverständlich ohne Honorar. Mir würde es einfach nur Freude bereiten.

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