Eine wandernde Seele

Ein zwölfjähriges Mädchen hat eine Begegnung mit dem Paranormalen.

Der folgende Bericht unserer Leserin Yeardley (Pseudonym) wurde erstmals im Jahr 2001 beim Magazin Der einsame Schütze publiziert. Hierin beschreibt sie, wie sie als zwölfjähriges Mädchen ein paranormales Erlebnis hatte.

Zu diesem Zeitpunkt war ich noch 12 Jahre alt und ein Kind, wie jedes andere auch. Es war der 21. Mai 1997, der mein Leben grundlegend veränderte. Die Zeit war ungefähr 22:00 Uhr, als alle bei uns in der Familie schlafen gingen. Ich jedoch blieb noch wach, um ein wenig Ordnung in den Kleiderschrank zu bringen, den meine Mutter und ich am nächsten Tag auswischen wollten. Ich räumte also meine Klamotten und alles andere raus und legte sie auf meinen Schreibtisch. Bei dieser Gelegenheit probierte ich noch einige Sachen an, ob diese mir noch passten.

Als ich mit meiner Arbeit fertig war, bemerkte ich, dass mein Teppich durch mein reges Tun ziemlich verrutscht war. Ich beschloss ihn noch zu richten, stellte mich also unmittelbar neben die Tür und wollte mich gerade bücken, als ich ein leises, aber doch gut hörbares Klopfen an meiner Türe bemerkte. Ich dachte mir zunächst nichts dabei und öffnete. Doch dann lief es mir Eiskalt den Rücken runter: Es stand kein Mensch vor meiner Tür!

Ich schloss die Tür sogleich wieder und dachte nach, ob mich nicht mein Bruder veralbern wollte, doch ich hätte ihn hören müssen, da seine Tür aufgrund eines kleinen Unfalls sehr laut aufzumachen und zu schließen war. Das konnte es also nicht sein. Dann dachte ich an meine Großmutter, die unten auf dem Sofa schlief. Aber auch sie hätte ich hören müssen und auch sie ist zu Fuß nicht mehr ganz schnell. Ich hatte solche Angst, das ich meinen Bruder weckte, der mir kein Wort glaubte, jedoch zuließ, dass ich bei ihm übernachtete.

Am nächsten Morgen erzählte ich es meinen Eltern. Sie lachten mich aus und sagten ich hätte mich verhört oder es mir nur eingebildet. Meine Großmutter war der einzige Mensch der mir glaubte, da ihr kurz zuvor etwas ähnliches widerfahren war.

Doch dann nahm alles eine Wende: Gegen 17:00 Uhr erhielten wir einen Anruf aus dem Ausland. Es wurde uns verkündet, dass der Bruder meiner Mutter am 21. Mai im Alter von 47 Jahren verstorben ist. Nun fanden wir auch eine Erklärung für mein Erlebnis: Die Seele meines Onkels gab mir ein Zeichen, sie wanderte und wollte sich verabschieden.

 

Quelle: Yeardley / Magazin Der einsame Schütze, 2001

Hatte das junge Mädchen tatsächlich Kontakt mit der Seele des verstorbenen Onkels? Oder wird hier ein zufälliges Ereignis, wie ein Windstoß oder Knacken im Holz, mit dem Tod eines geliebten Familienangehörigen in Verbindung gebracht? Wir werden es wohl nie erfahren. Fakt ist jedoch, dass es unzählig viele Berichte über Begegnungen und Kontakte gibt, die kurze Zeit nach dem Tode eines geliebten Menschen stattfanden.

Haben auch Sie ein paranormales Erlebnis gehabt und möchten dies mit uns teilen? Dann nehmen Sie bitte unverbindlich Kontakt mit uns auf.

 

 

Schreibe einen Kommentar